Frühjahrskurs: Vitamine und Ernährungskontrolle

Die einen so, die anderen so: Während rund ein Viertel der Bevölkerung an Frühjahrsmüdigkeit leidet, fühlen sich viel durch steigende Temperaturen und mehr Sonnenstunden dazu inspiriert, etwas für sich zu tun. Die Verbesserung der körperlichen Verfassung ist dabei der gemeinsame Nenner. Wie ist diese zu erreichen?

Fangen wir mit den „Frühjahrmüden“ an. Ursachen für ihr Unbehagen gibt es viele. Oft ernähren wir uns in der kalten Jahreszeit fettreicher und bekommen weniger Vitamine und Spurenelemente. Der Aktivitätsspeicher ist somit auf niedrigem Level. Mit dem Temperaturanstieg weiten sich zudem die Blutgefäße – der Blutdruck fällt ab, was Müdigkeit oder auch Kreislaufprobleme verursacht. Oft verkürzt sich auch die Schlafdauer. Darüber hinaus ist nach den dunklen Wintermonaten die Konzentration des „Schlafhormons“ Melatonin besonders hoch und die des „Laune-Machers“ Serotonin relativ unten. Mehr Tageslicht aktiviert eine Hormondrüse im Hirn, so dass die Produktion von Serotonin gesteigert und die von Melatonin gedrosselt wird. Weil dies alles nicht geregelt abläuft, gerät das System durcheinander. Der Kampf der Hormone strengt an und der Körper fordert seine Verschnaufpausen. Ein gutes Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit ist eine Anpassung der Ernährung. Experten empfehlen viel Getreide und Getreideprodukte aus Vollkorn, Kartoffeln, Hülsenfrüchte sowie Obst und Gemüse. In einigen Obstsorten wie Bananen, Äpfeln und Ananas ist sogar der Stimmungsmacher Serotonin in Spuren enthalten.

Vitalstoffe tanken

Gerade im Winter ernähren wir uns häufig fettreicher und zuckerhaltiger. Frische, regionale Obst- und Gemüsesorten sind rar. Durch die Kälte verbraucht unser Körper aber auch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Keine gute Ausgangssituation für unseren Stoffwechsel und unseren Hormonhaushalt. Es ist daher an der Zeit, die Vitaminreserven wieder aufzufüllen. Vitamin B1 unterstützt die Energieproduktion. Viel Vitamin B1 steckt in Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen und Schweinefleisch. Vitamin B12 ist maßgeblich an der Blutbildung beteiligt und schützt das Herz-Kreislauf-System. Ein Mangel kann unter anderem Müdigkeit verursachen. Vitamin E stärkt gemeinsam mit Vitamin C das Immunsystem und kurbelt den Muskelstoffwechsel an. Je kälter der Winter, desto mehr Vitamin E verbrauchen wir. Umso wichtiger ist es die Reserven nun wieder aufzufüllen.Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und kann von unserem Körper nur aufgenommen werden, wenn auch genug Vitamin C vorhanden ist. Vor allem bei Frauen kann ein Eisenmangel Ursache von Abgeschlagenheit sein. Völlig entleerte Eisenspeicher können nur in seltenen Fällen und über einen sehr langen Zeitraum durch eine Ernährungsumstellung allein aufgefüllt werden.

Aktivitätsschub nutzen

Viele, die den Frühling nicht als Auslöser von Müdigkeit, sondern als Motor für Aktivitäten erleben, neben die länger werdenden Tage zum Anlass, ihre Essgewohnheiten umzustellen. Gerade die 40-tägige Zeit zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag gilt als Hochsaison fürs Fasten. „Fasten beginnt im Kopf“, sagt Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Welche Art des Fastens auch immer gewählt wird – der entscheidende Schlüssel für einen Erfolg liegt darin, dass man es wirklich will und sich darauf einlässt. Bei einem strikten Fasten, also einer Enthaltsamkeit bei der Nahrungsaufnahme über einen längeren Zeitraum hinweg, ist unter anderem auf eine ausreichende Trinkmenge (mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit), die Einnahme elementarer Stoffe und eine möglichst geringe Belastung durch andere Faktoren zu achten.

„Fasten light“ liegt im Trend

Es gibt auch ein paar Stufen unter Heilfasten und Co. Zum Beispiel die Fastenzeit als Anlass dafür nehmen, über den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel nachzudenken, sich also seine Ernährungssünden bewusst zu machen. Fast Food, Chips und Flips, Fett- und Zuckerbomben – whatever. Die positiven Wirkungen abgeschwächter Fastenrituale gelten übrigens als belegt. Zu diesen „Fasten light“ Ansätzen gehören beispielsweise: Verzicht auf rotes Fleisch an bestimmten Wochentagen, Verzicht auf Alkohol für einen bestimmten Zeitraum, Verzicht aufs Abendessen (Dinner cancelling) sowie das sich steigender Beliebtheit erfreuende Intervallfasten. Dies gibt es in mehreren Varianten. Zu den bekanntesten gehören:
… 16:8-Methode. Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Mahlzeit des Folgetages liegen 16 Stunden. In den acht Stunden, in denen du essen darfst, sind zwei Mahlzeiten vorgesehen.
… 5:2-Methode. An fünf Tagen in der Woche wird normal gegessen, an zwei Tagen nur sehr wenig.
… Alternierendes Fasten (Alternate-Day-Fasting). Bei dieser Variante isst du einen Tag wie gewohnt, am nächsten Tag darfst du dann nur etwa 25 Prozent der sonst üblichen Energiemenge zu dir nehmen. Also ein ständiger Wechsel zwischen Normal- und Fastentagen


Nahrungsentsagung aus medizinischer Sicht

Prof. Dr. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik in Bühl, Baden-Württemberg, sagt: „Während ich von Diäten in aller Regel abrate, wirken sich bestimmte Formen des Fastens nachweisbar positiv auf den Körper aus.” Schulmedizinisch seien die Effekte radikalen und längeren Fastens umstritten, obwohl Menschen berichten, dass sie sich nach einer entsprechenden Kur „wie neugeboren“ fühlen. Diehm tendiert zu eher weicheren Formen der Enthaltsamkeit, insbesondere wenn ein Ziel lautet, abzunehmen. Wichtig sei, dass Fastende die Regeln über einen längeren Zeitraum einüben, so sie letztlich nicht mehr weiter hinterfragt werden. Prof. Dr. Diehm: „Gezieltes, jedoch nicht überzogenes Fasten ist aus meiner Sicht die einzige Chance, langfristig Gewicht zu reduzieren”. Welche Form des Fastens bei wem am besten zum Erfolg führt, sollte dabei jede und jeder für sich selbst austesten.


Gesundes Frühjahrsbeiwerk

Ob frühjahrsmüde oder -aktiv: Bewegung tut beiden Gruppen gut. Schon etwas Gymnastik am Morgen weckt die Lebensgeister. Gerade im Frühling sollte neben Fitnessstudiobesuchen auch Bewegung im Freien vorkommen. Das bringt unseren Kreislauf in Schwung und durch die UV-Strahlen wird die Produktion vom Glückshormon Serotonin angekurbelt. Also runter von der Couch und rein in den Frühling.

Figurmacher® Frage: Wie willst du diesen Frühling gestalten? – Schreibe es in die Kommentare

Abbildung: MIA Studio / shutterstock.com
Quelle: shape UP Fitness 2/2022


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Neuer Termin: Modul 2 – Hormon und Stoffwechselregulation mittels Calipermessung

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Veranstaltungsdetails

Ort: Oehleckerring 28-30, 22419 Hamburg. Auch Hybrid möglich. Wir schalten euch per Zoom online dazu.

Datum: Freitag, 04.02.2022, 9:00 – 13:00 Uhr

Investition: pro Person 499,00 € netto (593,81€ brutto)

Zielgruppe: Fitnesstrainer, Personaltrainer, Fitnessbegeisterte: Alle Personen, die Lösungen für sich und ihre Kunden suchen.

Kontaktiere uns gerne unter: andreas.scholz@figurmacher.de

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Studiengänge

  • Bachelor of Arts Ernährungsberatung

Weitere Informationen zu den Studiengängen findest du unter:

  • Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement: www.dhfpg.de

Studiengebühren

  • Neben einer Ausbildungsvergütung werden die Studiengebühren vom Betrieb übernommen.

Kontaktdaten:

Figurmacher® Andreas Scholz

Götkensweg 10

22417 Hamburg

Deutschland

Telefon 0175-5931598

E-Mailandreas.scholz@figurmacher.de

Homepagewww.figurmacher.de

Wiedereinstieg ins Krafttraining

Therapeutische Kräftigungseinheiten sind eine prima Option für durch Corona geschwächte Menschen. Planmäßiges Weitermachen ist hingegen die erste Wahl für Trainierte, nachdem sie die Ansteckung mit dem Virus überstanden haben.

Zwei unlängst veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich mit der Muskelkräftigung nach einer überstandenen Corona-Infektion. Die eine sieht moderaten Kraftsport als Mittel um wieder auf die Beine zu kommen, bei der anderen geht es um Verhaltensregeln für den Trainings-Wiedereinstieg.


Stört COVID-19 die Muskeleffizienz?

Ein Team aus verschiedenen spanischen Forschungsinstitutionen, befasste sich mit dem Phänomen, dass viele Patienten nach der akuten Phase einer Infektion mit COVID-19 unter allgemeinen Schwächegefühl und anhaltender Müdigkeit leiden. Die Wissenschaftler fragten sich: Liegt diesen Nacherkrankungs-Symptomen womöglich eine Störung der Muskeleffizienz zugrunde? Ein spannendes Thema, denn bislang gibt es nur wenige Informationen zum Effekt von Corona auf muskuläre Dysfunktionen. Um zu validen Ergebnissen zu gelangen, verglichen die Wissenschaftler COVID-19-Patienten mit anderen Gruppen von Personen. Eine Kohorte bestand aus Patienten mit der chronischen Lungenerkrankung COPD, eine weitere aus Herzkranzgefäß-Erkrankten (Ischämische Herzkrankheit/IHK). Zusätzlich gab es eine Kontrollgruppe aus Gesunden.

Um die Muskeleffizienz zu überprüfen wurden Tests mit unterschiedlichen Belastungsstufen auf einem Fahrradergometer durchgeführt. Da eine gut funktionierende Muskulatur mehr Sauerstoff benötigt, galt es unter anderem die Spitzen-Sauerstoffaufnahme (VO2-Peak) zu ermitteln. Wie gut der Mehrbedarf gedeckt werden kann, hängt auch vom Herz-Kreislauf-System und der Leistung des Atemsystems ab, insofern auch der Vergleich von COVID-19-Patienten mit COPD- und IHK-Erkrankten. Nach Durchführung der Tests zeigte sich, dass Patienten mit COVID-19 und COPD im Vergleich zur Kontrollgruppe eine niedrigere Muskeleffizienz aufwiesen. Alle Patientengruppen fielen gegenüber der Kontrollgruppe durch eine geringere Belastbarkeit auf. Zwischen den Patientengruppen wurden dagegen keine signifikanten Unterschiede, wohl aber kleinere Abweichungen beobachtet. In der IHK-Gruppe zeigte sich im Vergleich zu den Patienten mit COVID-19 oder COPD an verschiedenen Messpunkten eine größere Muskelleistung. Insgesamt erwies sich die Belastungsfähigkeit als wesentliches Manko der COVID-19- und COPD-Patienten. Die Forscher leiten daraus ab, dass in der Frühphase der Corona-Rehabilitation Bemühungen um eine Steigerung der Belastungsfähigkeit und damit auch der Muskeleffizienz sinnvoll sein könnten. Ihre Empfehlung geht klar in Richtung Krafttraining – allerdings schwebt den Wissenschaftlern dabei nicht Eisenstemmen vor. Sie raten stattdessen zu Widerstandsübungen mit elastischen Bändern. Anders als freie Gewichte machen Theraband & Co. keinen Druck auf die Gelenke – kleinere Muskeln und Stabilisatoren sowie größere Muskelgruppen können schonend und effektiv angesprochen werden. 

Krafttrainings-Restart nach Corona?

Nun zu den Kraftsportlern, die nach einer Corona-Infektion das Training wiederaufnehmen möchten. Wie sollten sie den Restart nach überstandener Infektion handhaben? Wichtig ist zunächst, eine Herzmuskelentzündung ausschließen zu können. Daher rät die europäische Gesellschaft für Sportmedizin (EFSMA) vor Trainingsbeginn ein Elektrokardiogramm (EKG) zur Feststellung der Herzaktivität durchzuführen. Gab es in der Corona-Akutphase Schwierigkeiten mit Herz und/oder Lunge, sind weitergehende Maßnahmen erforderlich. Mit diesen setzte sich ein Team britischer Forscher vom Imperial College London auseinander. Im Krankenhaus behandelte COVID-Patienten bedürfen demnach einer speziellen Rehabilitation – ansonsten richtet sich das Vorgehen nach der Symptomatik während der Akutphase. Entsprechend dieser sollte die Inanspruchnahme medizinischer Expertise aus dem jeweiligen Fachbereich erfolgen. In schweren Fällen wie einer bei Corona möglichen Herzinnenhautentzündung ist eine Sportpause von drei bis sechs Monaten angesagt. Auch psychische Folgen sollten nicht außer Acht gelassen werden. Stimmung, Schlafqualität, Appetit und innerer Antrieb können unter Corona gelitten haben. Auch unter diesem Aspekt ist eine planvolle Wiederaufnahme des Trainings sinnvoll, da körperliche Bewegung nachweislich das seelische Wohlbefinden verbessert. 

Zurück zur alten Form?

Die Londoner Wissenschaftler empfehlen ein Auftrainieren in vier Phasen. Davor sollten allerdings mindestens sieben symptomfreie Tage hinter einem liegen, da eine etwaige Verschlechterung des körperlichen Zustandes oft erst mit Verzögerung eintritt. Jede der Phasen umfasst mindestens eine Woche, bei mangelnden Fortschritten oder dem Auftreten von Krankheitssymptomen jedweder Art ist deutlich mehr anzusetzen. 
Phase eins umfasst Dehn-, Gleichgewichts- und Atemübungen. In der Folgephase werden leichte Aktivitäten durchgeführt: Spaziergänge, Yogaübungen und Vergleichbares. Sobald dies mühelos geht, wird das Pensum pro Tag gesteigert. Wer eine halbe Stunde ohne Überanstrengung gehen kann, ist reif für Stufe drei. Diese beginnt mit zwei, durch eine Pause getrennte, ausdauerorientierten Trainingseinheiten von fünf Minuten Dauer. Hier kommen zum Beispiel Treppensteigen und Joggen infrage. Das Pensum wird täglich so erhöht, bis eine unterbrechungs- und anstrengungsfreie halbe Stunde erreicht ist. Zudem sollte nicht mehr als eine Stunde Regeneration benötigt werden. In Phase vier stehen, als letzte Vorbereitung für die vorher gewohnte sportliche Aktivität, jeden zweiten Tag Koordinations- und Krafttraining auf dem Programm. 

Insgesamt warnen die Autoren vor allzu viel Ehrgeiz: Trainiert werden sollte nur, wenn man am Tag nach den Übungen gut erholt ist und keine neuen oder wiederkehrenden Symptome aufgetreten sind. Treten Beschwerden auf, ist das Trainingspensum zu verringern und ärztlicher Rat einzuholen.

Figurmacher®-Frage: Welche der genannten Symptome (Leistungsabfall, Muskelbeschwerden etc.) konntest du nach erneuten Trainingsbeginn nach deiner Covid-Infektion feststellen? Und was hast du dagegen getan?

Abbildung: Dzianis_Rakhuba / shutterstock.com
Quelle: shape UP Vita 1/2022


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Mit stoffwechselanregenden Grüßen,

Dein Figurmacher®

Andreas Scholz
Dipl. oec. troph.

Andrea´s Figurerfolg: Sichtbarer Erfolg bereits nach 4 Wochen

Wir freuen uns, euch über einen weiteren Figurerfolg mit dem FSH-Programm mitteilen zu dürfen:

Andrea hat innerhalb der ersten 4 Wochen des FSH-Programms 4cm Bauchumfang verloren.

Die folgenden Bilder zeigen bereits einen wahnsinnigen Unterschied:

Judiths Figurerfolg: Von 72 auf 65 Kilo!

Wir freuen uns uns, euch eine weitere Erfolgsgeschichte unserer Kunden zu zeigen:

Judith hat in den ersten 6 Wochen ganze 7kg abgenommen.

Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und wünschen Judith alles Gute für die Zukunft!

Wie lautete Judiths Erfolgsrezept?

Das zeigen wir euch hier:


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Ein Mangel mit vielen Gesichtern

Trotz gezielter Übungen und Ernährungsumstellung nehmen manche Personen einfach nicht ab. Hinzu kommt, dass das Immunsystem der Betroffenen im Winter oft vor den Erkältungsviren kapituliert. Kommt dir das bekannt vor? Nicht selten liegt die Ursache in einer Unterversorgung mit Vitamin D. Ein Mangel kann Störungen des Knochenstoffwechsels, Muskelprobleme, Übergewicht sowie zahlreiche chronische Krankheiten nach sich ziehen. Erzeugt wird es durch Sonneneinwirkung auf der Haut, was vor allem im Winter problematisch sein kann. Doch auch über manche Nahrungsmittel lässt sich das Vitamin aufnehmen, zum Beispiel mit geräuchertem Aal oder Meeresfischen. Vitamin D aus pflanzlichen Quellen ist für unseren Körper im Vergleich leider nicht so gut verwertbar.

Figurmacher® Frage: Wie deckst du täglichen deinen Vitamin-D-Bedarf?

Abbildung: Alrandir / shutterstock.com

Quelle: shape UP Media


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Natur an, Kopf aus

Wenn der Kopf wieder mal voll ist, wage einen Tapetenwechsel. Oftmals sind es aber nicht die Gedanken, die uns aktiv beschäftigen, sondern es brodelt unter der Oberfläche: im Unterbewusstsein. Der Weg in die Natur ist immer wieder ein Weg nach Hause und zurück zu unserem Ursprung. Durch die Stille und endlose Weite tauchen Gedanken und Gefühle auf, die sonst durch Ablenkungen unterdrückt werden. Wir sind im gegenwärtigen Augenblick und haben die Möglichkeit, uns wahrzunehmen und unsere Gefühle zu fühlen und einzuordnen. Ein Gefühl möchte gefühlt werden, um dann wie eine Wolke am Himmel weiterzuziehen. Sobald wir es auf bewusster Ebene fühlen, können wir es loslassen, anstatt weiterhin auf unterbewusster Ebene von unterdrückten Gefühlen negativ beeinflusst zu werden.

Figurmacher® Frage: Gehst du regelmäßig in die Natur, um deinen Kopf freizukriegen?

Abbildung: Naymushin Vladimir / shutterstock.com

Quelle: shape UP Media


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Body-Detox

Großreinemachen: Das kann nicht nur das Motto für umfassende Putzaktionen im Haushalt sein, sondern auch eine gute Idee für den menschlichen Organismus.

Zwar reinigt sich unser Körper ständig auch ohne großes Zutun, indem er die Zellen erneuert und Schadstoffe ausscheidet. Doch er kann dabei wirkungsvoll unterstützt werden. Etwa durch Bewegung und gesunde Ernährung – das ist unstrittig. Nach Auffassung von Alternativmedizinern können aber auch „entgiftende“ Anwendungen helfen. Diese haben es unter dem Schlagwort „Detox“ zu recht hoher Bekanntheit gebracht.

Was bedeutet Detox genau?

Detox (von englisch „detoxification“, also „Entgiftung“) ist der zeitgemäße Begriff für „Entschlackung“. Nach schulmedizinischer Lehre bildet der menschliche Körper zwar keine sogenannten Schlacken – trotzdem gilt die gezielte Ausleitung von Zusatzstoffen aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln, aber auch die Reinigung von Säuren, mutmaßlichen Giftstoffen, schädlichen Stoffwechselprodukten und Medikamenten aus alternativmedizinischer Sicht als förderlich für die Gesundheit. Und nicht nur das. Wer regelmäßig „entschlackt“, soll seinen Körper nicht nur von schädlichem Ballast befreien, sondern auch geistig und seelisch eine Entlastung erfahren. Was „Schlacke“ sein soll, ist dabei nicht näher definiert. Auch bezüglich der Maßnahmen, die als „Entschlackung“ gelten, herrscht kein einheitliches Bild. Häufig werden sogenannte „ausleitende Verfahren“ angeführt, wie beispielsweise Schröpfen, Einläufe, Schwitzkuren, Abführen und die Fastenkur. Es gibt aber auch eine Reihe unterschiedlichster Einzelmaßnahmen, wie etwa Hautentgiftung durch Detox-Peeling oder Detox-Leberwickel.

Ernährung à la Detox

Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Ernährung. Denn was wir zu uns nehmen, ist nicht bloß eine Geschmacksfrage. Führen wir dem Körper die falschen Stoffe zu, reagiert er mit Unwohlsein und Krankheit. Insbesondere die Organe Leber, Nieren und Darm, die für die Ausleitung von Schadstoffen zuständig sind, leiden, wenn wir uns falsch ernähren. In all diesen Punkten dürfte zwischen Schul- und Alternativmedizin Einigkeit herrschen. Der entscheidende Unterschied ergibt sich aus der alternativmedizinischen Fixierung auf „Entsäuern, Entschlacken, Entgiften“. Detox verspricht durch den Push einer daran orientierten Nahrungsumstellung die Freisetzung neuer Energien, wobei gleichzeitig angesammelte Schadstoff-Deponien aus dem Körper verschwinden. Einen gewissen Effekt sollen generell Nahrungsmittel haben, welche die Darmtätigkeit anregen und mit ihren Pflanzenfasern die körpereigene Entgiftung durch die Darmbakterien fördern.Wer auf „Drainage“ setzt, um die körpereigenen Entgiftungssysteme zu unterstützen, nimmt Säfte, Smoothies aus Obst und Gemüse sowie viel Wasser und Tee zu sich. Zellentgiftung wird aber nach Auffassung einiger Detox-Protagonisten erst dann richtig möglich, wenn im Bindegewebe keine Säurelast vorherrscht. Daher ist neben der „Drainage“ auch eine „Säure-Basen-Harmonisierung“ angesagt. Zum Ausbalancieren von Säuren und Basen dienen dann aus Pflanzen hergestellte basische Nahrungsmittel mit vielen Bitterstoffen. Zudem wird angeraten, alles zu vermeiden, was eine „Übersäuerung“ begünstigt. Darunter fallen zum Beispiel alkoholische Getränke, Kaffee, Käse, Fleisch, Zucker und Weizenmehl.

Fasten: Detox in Kur(z)form

„Entschlackung“ wird häufig in Form von Kuren durchgeführt. Es gibt verschiedene Programme – am bekanntesten ist wohl die schon erwähnte Fastenkur, wobei sich das Heilfasten als deren prominentester Vertreter herauskristallisiert hat. Heilfasten zielt darauf ab, durch den therapeutischen Verzicht auf feste Nahrung Selbstheilungskräfte im Körper zu entfachen. Im Gegensatz zum Hungern werden dem Körper in der Kurzeit durch Gemüsebrühen, Obst- oder Gemüsesäften gezielt geringe Mengen Energie zugeführt, die wichtige Stoffwechselprozesse unterstützen. Heilfasten regt nach Angaben von dessen Befürwortern die Autophagozytose – zu deutsch „Zellreinigung“ – an; die Kur soll antientzündlich, stoffwechselentlastend und beruhigend aufs vegetative Nervensystem wirken. Darüber hinaus würden Belastungen für den Kreislauf, aber auch für die Seele abgebaut. Nachgewiesen positive Effekte gäbe es auch für die Leber, die Haut und den Darm. 

Kritiker halten dagegen, dass die Schadstoffbelastung des Blutes während einer Fastenkur steigt, weil schädliche Stoffe, die bisher im Fettgewebe „gefangen“ waren, beim durchs Fasten hervorgerufenen Fettabbau freigesetzt werden. Gewisse Erfolge werden indes aber nicht bestritten. So seien tatsächlich subjektive Gesundheitsverbesserungen oder Heilerfolge bezüglich vorbestehender Krankheiten zu beobachten. So wird der Fastenkur etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein positiver Einfluss zugesprochen. Hinsichtlich der rheumatoiden Arthritis wird dem Fasten zugebilligt, zumindest kurzfristig für Besserung zu sorgen. Ein Grund für diese gesundheitlichen Wirkungen könnte in der Stoffwechselumstellung liegen, aber auch der Placebo-Effekt dürfte eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Wie auch immer: Auch aus schulmedizinischer Sicht kann zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass „Entschlackungskuren“ einen Gesundheitsnutzen haben, nur stelle sich dieser auf anderen als den behaupteten Wegen ein.

Nach der Kur

Als langfristig wirkende Abnehmkonzepte sind Entgiftungs- und Radikaldiäten ungeeignet, weil hier doch allzu sehr auf Sparflamme gekocht wird. Der Knackpunkt kommt also nach dem Ende der Detoxkur. Dann nämlich, wenn man den „Ausnahmezustand“ beendet und nach der Reduktion zum ernährungstechnischen Alltag zurückkehrt. Für alle, die sich dauerhaft Gesundheit und/oder Gewichtsverlust durch Nahrungsumstellung erhoffen, besteht also die Kunst darin, eine gute Anschlussstrategie zu entwickeln. Daher ist ein Ernährungskonzept vonnöten, das man, ohne sich groß eingeschränkt zu fühlen, ein Leben lang durchhalten kann. Durch die Abwahl der alten, zu Unwohlsein oder Übergewicht führenden, Speisegewohnheiten und die Implementierung der neuen nachhaltigen Strategie, nähert man sich langsam aber sicher dem Idealzustand und kann ihn locker halten, sofern man nicht wieder in vergangene Schemata zurückfällt. Für diese nachhaltige Strategie bieten die rund um Detox entwickelten Ansätze gute Anregungen, denn viele im Rahmen der „Entschlackung“ empfohlene Lebensstilveränderungen sind eben auch aus wissenschaftlicher Sicht zu begrüßen.

Abbildung: ilona.shorokhova / shutterstock.com
Quelle: shape UP Fitness 6/2021


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Wunderwaffe Massagepistole?

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt bringt immer wieder neue Trainingstools hervor. In den letzten Jahren eroberten „Massage Guns“ den Markt. Die kleinen Geräte haben Power, sehen professionell aus und versprechen allerlei positive Therapieeffekte in Bezug auf Verspannungen, Regeneration und Leistungsfähigkeit, Schmerzlinderung und sogar „verklebte“ Faszien sollen gelockert werden. Glaubt man den Werbeversprechen, gibt es wohl kaum ein Problem, das sich mit Schüssen aus diesen schlagbohrerartigen Dingern nicht niederstrecken lässt.

Vibrations- oder Massagepistolen gibt es schon seit mehreren Jahren auf dem Markt und sind im Grunde genommen eine Weiterentwicklung des Deuser-Stabes in Kombination mit einer Tapotement-Massage. Bei den Deuser-Stäbchen handelt es sich um Holz- oder Metallstäbe, mit denen auch tiefe Punkte in der Muskulatur behandelt werden können. Beim „tapping movement“, also einer Massage in Form von Klopfen und Klatschen mit den Händen, konnte in einer Studie bereits nachgewiesen werden, dass sich die Agilität von Behandeltenim Vergleich zu keiner Behandlung (passive Ruhe) signifikant verbesserte. Diese ersten Ansätze könnten daher auch auf Massagepistolen zutreffen. Dank eines modernen Designs und Marketing auf Social Media erleben die kleinen „Wunderpistolen“ besonders in den letzten Jahren einen Boom. Die Massagepistolen sehen aus wie eine Mischung aus Pistole und Akkubohrmaschine mit verschiedenen Kegel- und Kugelaufsätzen, um die Weichteil-Strukturen des Bewegungsapparates zu lockern. Je nach Hersteller wird in unterschiedlichen Intensitäten und bis zu 45 Mal pro Sekunde auf die Haut und das darunter liegende Gewebe geklopft, wobei die Vibration der Massagepistole für schnelle Druckimpulse sorgt. Die Perkussionsmassage mit einer so hohen Frequenz soll die Tiefenmuskulatur erreichen und somit unter anderem die Durchblutung fördern. 

Vorteile und Effektivität

Trotz ihrer Beliebtheit gibt es derzeit noch nicht viele aussagekräftige Studien zur Effektivität dieser handlichen Geräte. Eine von ihnen stammt aus dem Jahr 2014 und untersuchte den Einfluss von Vibrationstherapie auf Muskelkater und Regeneration der Bewegungsamplitude (ROM). Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass zumindest das subjektive Empfinden von „muscle stiffness“ und „delayed onset muscle soreness (DOMS)“ durch die Anwendung einer entsprechenden Vibrationstherapie verringert werden können. Diese Ergebnisse decken sich mit einer Studie aus dem Jahr 2018. Die Wissenschaftler unterzogen im Rahmen dieser Studie die Probanden einer Reihe von Tests, um Körperhaltung, Gleichgewicht und den subjektiv wahrgenommenen Muskelkater zu messen. Darüber hinaus wurden Blutproben entnommen, um darin Marker für Muskelschäden zu analysieren (Kreatinkinase und Laktatdehydrogenase). Die Sportler wurden im Anschluss in zwei Gruppen unterteilt und mussten ein exzentrisches Beintraining absolvieren. Die Massagepistole-Gruppe erhielt direkt im Anschluss an das Training sowie 24 und 48 Stunden später eine Perkussionstherapie. Die Kontrollgruppe musste auf sämtliche Therapiemaßnahmen verzichten. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe einen signifikant schnelleren Rückgang des subjektiv empfundenen Muskelkaters hatte. Die Forscher konnten außerdem eine Veränderung in der Körperhaltung und Biomechanik beobachten, was darauf schließen lässt, dass die Kontrollgruppe eine stärkere Schonhaltung aufgrund von Muskelschmerzen angenommen hatte. 

Auch wenn erste Studien relativ überzeugend klingen, sollte bei der Interpretation der Daten erwähnt werden, dass meist nur eine sehr kleine Probandenanzahl teilgenommen hat und die Studien eher von kurzer Dauer waren. Es ist also möglich, dass größer und länger angelegte Studien zu anderen Ergebnissen kommen. Darüber hinaus lässt sich ein gewisser Placebo-Effekt nicht ausschließen, insofern das Bewusstsein, eine Massage zu erhalten, seinen Einfluss hat.  

Massagepistolen und Faszien 

Kaum eine Körperstruktur hat in den letzten Jahren einen solchen Hype erfahren wie die Faszien. Es gibt viele Therapieansätze, die sich damit beschäftigen, verklebte, verfilzte und verkürzte Faszienstrukturen zu lockern respektive zu entspannen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass neben den altbekannten Methoden wie Faszienrollen oder Faszienbällen auch diverse Hersteller von Massagepistolen diesen fragwürdigen Exklusivanspruch der Faszientherapie für sich entdeckt haben.

Die Problematik hierbei ist allerdings, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau feststeht, welche Rolle Veränderungen an den Faszien überhaupt für das Schmerzerleben spielen und inwieweit Faszien tatsächlich „verkleben“ können. Darüber hinaus gibt es für die Diagnose einer Faszienproblematik keine evaluierten Tests. In Studien und Übersichtsarbeiten konnte festgestellt werden, dass Faszien physiologisch extreme Belastungen über einen langen Zeitraum aushalten können und härter als Kevlar sind. Es bedarf somit sehr hoher Kräfte, welche weit außerhalb des für Menschen möglichen Bereichs liegen, um das straffe Gewebe der Faszien auch nur um 1 % zu verändern. Ein wissenschaftliches Review kommt zu dem Schluss, dass diverse Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Massagepistole, wahrscheinlich niemals in der Lage sein werden, Faszien isoliert zu beeinflussen oder dauerhaft zu verlängern und zu verformen.

Vorsicht bei der Anwendung 

Fakt ist auch, dass sich Wehwehchen, Verspannungen und Schmerz nicht einfach „wegschießen“ lassen und jeder Mensch und Körper auf Druck- und Schmerzpunkte anders reagiert. Effekte wie eine Senkung der Verletzungsgefahr durch einen gesteigerten Blutfluss und eine Lockerung verhärteter Muskulatur konnten bisher nicht nachgewiesen werden. Für Sportler, Trainer und Physiotherapeuten, die ihren Körper in- und auswendig kennen respektive medizinisches Fachwissen haben, können Massagepistolen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Therapiemöglichkeiten sein. Wer jedoch Laie auf dem Gebiet ist und weder Dosierung, Dauer noch Art der Anwendung richtig beurteilen kann, sollte die Finger davon lassen, denn es besteht die Gefahr, sich mehr zu schaden z. B. durch eine sogenannte Rhabdomyolyse, als Probleme oder Verspannungen zu lösen. Auch bei einer bereits vorliegenden Bursitis (Schleimbeutelentzündung) können die Symptome bei falscher Anwendung verstärkt werden. Vorsicht ist vor allem bei Schwangeren, onkologischen Patienten, Menschen mit Herzschrittmachern oder künstlichen Gelenken geboten. Bei diesen Indikationen sollte auf jeden Fall vorher ein Arzt konsultiert werden.

Fazit

Erste Studienergebnisse könnten darauf hindeuten, dass die handlichen Massagegeräte eine sinnvolle Methode darstellen, um den Bewegungsumfang zu erhöhen und die Auswirkungen von Muskelkater zu reduzieren (8). Ob für den Sport, bei Schmerzen, oder gegen Stress: Der Griff zur Massagepistole kann in vielen Fällen sinnvoll sein und dem Körper dabei helfen, schneller zu entspannen und zu regenerieren. Voraussetzung dafür sollte aber immer ein gutes Wissen zur richtigen und vor allem sicheren Anwendung der Massagepistole sein. Ausreichende Informationen dazu bekommt man auch durch Lehrvideos im Internet, beim Physiotherapeuten, beim Sportarzt, oder direkt beim Hersteller. 

Abbildung: Andrey Popov / shutterstock.com
Quelle: shape UP 6/2021


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