Kundenfeedback: “Also erstmal … ich bin begeistert. “

Ein schönes Feedback von Kathrin: 

Also erstmal … ich bin begeistert. 
Das ist das erste Mal in fast 20 Jahren in meiner Abnehm- Ernährungsumstellungsstory das mir jemand gesagt hat ich werde keinen Hunger haben und es hat wirklich gestimmt (außer früher bei Keto, aber das war in Eigenregie) . Das ist ne Premiere für mich. Ganz großes Lob an euch 

Ich hoffe, dass sind alle Formulare, die ich ausfüllen sollte, ansonsten bitte kurz Bescheid sagen. 

Das Einzige was mir aufgefallen ist, dass ich in der Stufe zwei (Zucker eliminieren) extrem schlapp und müde war. Ich hätte fast im Stehen tagsüber schlafen können. Wobei ich, da ich kaum Zucker gewöhnt bin (durch 2 Jahre keto) den Zucker um ehrlich zu sein sogar in der Stufe vorher 2 vergessen hatte ohne das mir was aufgefallen ist. 
An den Tagen war es aber auch sehr warm und ich hatte viel Stress. Möglich das es auch damit was zu tun hat oder kann es damit zu tun haben das ich da 3 Tage mehr Obst hatte (bevor es ganz rausgefallen ist)?
Obst kam die letztem 2 Jahre auf meinem Speiseplan auch nur sehr wenig vor und dann hauptsächlich Beeren. 
Nach der Stufe ging es realtiv schnell wieder aufwärts so als ob nie was gewesen wäre. 
Ansonsten ist mir bei den anderen Stufen nichts aufgefallen. Ich hatte auch um ehrlich zu sein bei einigen nichts wegzulassen (z.B trinke ich nie Kaffee und ich habe es jetzt dafür auch nicht angefangen, weil ich ihn nicht mag)

mit freundlichen Grüßen 
K


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Das Wunschhosen Projekt funktioniert !

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Shape Up: Trink Wasser!

Wasser sollte unser Durstlöscher Nummer 1 sein. Warum? Weil es sich damit verhält wie mit der Waschmaschine: Unsere Kleider wollen wir auch nicht in Apfelsaft oder Limonade waschen. Unser Körper sieht das ähnlich.

Unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Kaum vorstellbar: Bei der Geburt sind es sogar knapp 90 Prozent. Ohne Wasser könnten wir nicht überleben. Es ist ein Baustoff unseres Körpers und deswegen Bestandteil all unserer Zellen und Körperflüssigkeiten. Kein Wunder, dass wir möglichst viel davon trinken sollen. Besonders im Sommer. Wenn wir Schwitzen ist übrigens auch Wasser im Spiel: Es kühlt dann als Kühlmittel der Körpertemperatur unseren Körper ab. So verbrauchen wir also mehr davon. Der durchschnittliche Erwachsene sollte am Tag mindestens 1,3 bis 1,5 Liter Wasser trinken – unabhängig von der Jahreszeit. Besser wären mindestens 2 Liter, da unser Körper täglich etwa 2,5 Liter verbraucht.

Finger weg von Süßem
Tatsächlich ist Wasser das Element, welches wir an erster Stelle als Durstlöscher wählen sollten. Wasser in seiner reinsten Form. Zuckerhaltige oder übersäuernde Getränke sollten keine Alternative sein. Sie verhindern beispielsweise den Fettabbau. Es hilft alles nichts: Das gesündeste Getränk ist Wasser oder ungesüßter Kräutertee. Wasser ist ein Reinigungsmittel. Wir würden auch unsere Wäsche nicht in Limonade waschen und so denkt auch unser Körper. Wer mehr Geschmack möchte, kann Wasser selber „pimpen“ (Siehe Kasten). Es ist übrigens Gewohnheit: trinken wir wieder mehr Wasser, werden auch unsere Geschmacksnerven sich daran gewöhnen und Wasser bald gar nicht mehr langweilig finden.

Wie sollen Sportler trinken?
Sportler brauchen mehr Wasser. Trainieren wir kürzer als 60 Minuten müssen wir nicht unbedingt während dem Workout trinken. Sobald das Training länger dauert, ist Wassernachschub wichtig. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt Ausdauersportlern eine Trinkmenge von 0,15 bis 0,25 Litern alle 15 bis 20 Minuten zu sich zu nehmen.

Auf Vorrat trinken kann man aber nicht. Es ist wichtig, Wasser über den Tag hinweg verteilt zu trinken und nicht alles auf einmal, denn unser Darm kann gar nicht so viel davon aufnehmen. Der Rest wird ausgeschieden. Nicht nur zu wenig sondern auch zu viel Wasser kann schädlich sein. Durch zu viel Wasseraufnahme werden die Blutsalze zu stark verdünnt. Das ist beispielsweise besonders für Marathonläufer gefährlich, die während des Wettkampfs zu viel trinken. Stresshormone können dann verhindern, dass die Nieren das überschüssige Wasser ausscheiden. Was passiert aber, wenn wir zu wenig trinken? Dann können Abbauprodukte nicht mehr über die Nieren ausgeschieden werden, Muskeln und Gehirn werden nicht mehr optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Im schlimmsten Fall kommt es zu Nieren- und Kreislaufversagen. Schon viel früher spüren wir Konzentrationsschwäche, manchmal Kopfschmerzen. Übrigens brauchen wir nicht nur bei besonderer Hitze mehr Flüssigkeit sondern auch bei extremer Kälte!

Grundsätzlich ist es mit dem Trinken wie mit so vielem anderem im Leben: Es ist immer gut, seinem Gefühl zu folgen. Wer Durst hat, sollte unbedingt trinken! Es ist übrigens ein Mythos, dass wir während dem Essen nicht trinken sollen. Das Gegenteil ist der Fall, denn Wasser hilft unserem Körper, die Nahrung leichter zu verdauen.

Elektrolygetränke brauchen Sportler übrigens nur bei extremen, langandauernden Belastungen. Es ist erstaunlich, wie viel Energie eine simple Saftschorle liefert. Hier sollte übrigens im Verhältnis ein Teil Fruchtsaft und drei Teile Wasser gemischt werden.


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Shape Up: Superfood aus Deutschland

Das Geschäft mit exotischen Superfoods boomt. Die wahren Stars der Küche liegen jedoch direkt vor unserer Haustür, sind viel günstiger und dazu noch klimafreundlich.

Wer braucht schon Chiasamen, Machapulver und Gojibeeren? Exotische Produkte aus fernen Ländern können nicht mehr als frische Ware aus unserer Region. Viele Lebensmittel aus Deutschland sind Vitaminbomben mit Superkräften, die Körper und Geist auf Hochleistung bringen. Saisonal essen bedeutet, Obst und Gemüse zu kaufen, das in unserem Klima gewachsen ist und reif zur passenden Jahreszeit geerntet wurde.

Ohne Konservierungsstoffe

Durch Sonnenlicht und einen guten Boden entwickeln Pflanzen ihre Nährstoffe. Bei der Ernte sind sie reif und haben ihr optimales Aroma erreicht. Durch das Plus an Sonne – gegenüber unreif gepflückter Ware aus fremden Ländern – hat die Pflanze mehr Antioxidantien produziert. Jedes saisonale Lebensmittel hat zu seiner Reifezeit eine wichtige Aufgabe in der Ernährung. Somit wirkt saures Obst starkem Schwitzen entgegen, scharfes Gemüse wie Radieschen stärkt die Lunge und bereitet auf die Erkältungszeit in Herbst und Winter vor. Saisonal essen bedeutet demnach abwechslungsreich zu essen, um den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Im Frühjahr schwemmen die ersten Salate Giftstoffe aus dem Körper, die sich im Winter angesammelt haben. Der Winterspeck geht verloren. Körper und Geist werden leichter. Im Sommer bekommt der Körper bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit durch Gurken oder Beeren, Wintergemüse wie Kohl und Lauch wirken wärmend. Die thermische Wirkung der Nahrungsmittel auf den Körper ist nicht zu unterschätzen. Stark kühlende Südfrüchte wie Avocados können beispielsweise im Winter zu kalten Füßen und Blähungen führen. Saisonales Obst wirkt entsprechend des Jahres auf den europäischen Körper ein. Im Gesamten ist es sanfter und angemessener.

Kostengünstig oder kostenlos

Durch die kürzeren Transportwege sind saisonale Produkte nicht nur frischer, sondern oft auch günstiger. Die Preispolitik auf dem Wochenmarkt ist durchschaubar: Sowie es einen Überhang an saisonalen Lebensmitteln gibt, sinkt der Preis. Neigt sich die Ernte zum Ende hin, steigt der Preis wieder. Wem das alles noch zu teuer ist, der kann auf andere Alternativen zurückgreifen. In Deutschland gibt es viele wild wachsende Pflanzen, die regionales Superfood liefern. Sie müssen es lediglich selber pflücken – ganz legal. Kirschbäume, die an Straßen gepflanzt wurden oder Apfelbäume, die Parkanlagen schöner machen sollen, bieten leckere Alternativen zum teuren Einkauf.

Die Top 5 saisonaler Superfoods

1. Heidelbeeren
Heidelbeeren sollten so oft wie möglich auf dem Teller landen. Die Beeren haben eine außergewöhnlich hohe Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Heidelbeere ist berühmt für ihre tiefblaue Farbe. Ihr Farbstoff Myrtillin neutralisiert freie Radikale. Die enthaltenen Anthocyane senken den Blutdruck. Die Haut profitiert zusätzlich, weil Vitamin C und E die Produktion von Kollagen anregt. (Saison: Juli bis September)

2. Honig
Am besten direkt vom Imker bezogen, findet Honig in vielen Gerichten Verwendung und hat heilende Eigenschaften. Salben aus Honig wurden bereits 400 vor Christus als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Honig wirkt auf die Haut äußerlich und innerlich eingenommen feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend. Der hohe Phosphorgehalt beruhigt Geist und Seele. Nicht nur Honig, sondern auch Bienenpollen, Propolis, Gelée Royale, Bienenluft und Bienenwachs tun uns Menschen gut. Die Apitherapie (Api = Biene) ist eines der ältesten naturheilkundlichen Behandlungsverfahren weltweit. (Saison: Mai bis August)

3. Kohlgemüse
Alle Kohlarten sind kalorienarm und trotzdem reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders Grünkohl hat viel vom lebenswichtigen Mineralstoff Kalium und soll gegen Krebs vorbeugen. Die enthaltenen Flavonoide haben einen positiven Effekt bei Diabetes Mellitus Typ 2. (Saison: November bis Februar).

4. Pastinake
Diese Rübe erlebt seit kurzem eine Renaissance in der Küche. Sie braucht viele Monate, um zu wachsen und schließlich zu reifen. Deswegen wurde sie lange Zeit von der schneller wachsenden Kartoffel und Möhre abgelöst. Pastinaken enthalten jedoch ätherische Öle, die eine antibakterielle Wirkung haben und ähnlich wie Kümmelöl positiv auf Magen und Darm wirken. Sie regen die Verdauung an und bekämpfen lästige Blähungen. Außerdem stecken die Wurzeln voller Vitamin C, D und Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. (Saison: Oktober bis März)

5. Petersilie
Dieses Kraut ist aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Es enthält viel Vitamine A, B, C, E, Folsäure und Eisen. Bereits die alten Römer und Griechen haben vor mehr als 2000 Jahren die Pflanze als Heilmittel gegen zahlreiche Beschwerden angesehen. Petersilie kann mit seinen ätherischen Ölen Myristicin und Apiol giftige Substanzen aus Rauch neutralisieren. Es wirkt entwässernd und entgiftend, fördert die Blutbildung, stärkt das Herz, hilft Nährstoffe aufzunehmen und löst schädliches Cholesterin aus den Venen. (Saison: April bis September)


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Shape Up Media: Ist „Low-Carb“ zum Abnehmen geeignet?

Ja, das ergab eine Auswertung einer Metastudie mit 1.600 Teilnehmern, bei der die Effekte von kohlehydratarmer und fettarmer Diät verglichen wurden. Low Carb verbessert demnach Gewicht, Blutdruck und Entzündungsparameter – alles Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einzig der Anstieg bestimmter Cholesterinwerte halten manche Wissenschaftler für problematisch. Der Konsens: solange man ausreichend Ballaststoffe und essentielle Nährstoffe zu sich nimmt, gesättigte Fettsäuren und raffinierten Zucker vermeidet, führen beide untersuchten Diätformen zum Ziel. Quelle: shape UP


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Shape Up Media: Freiheit für die Füße

Die Füße stecken tagsüber fast immer in Schuhen, daher sollten Sie zuhause mal die Schuhe beiseitestellen. Durch das Barfußlaufen wir die Fußmuskulatur auf natürliche Art und Weise stimuliert. Das wirkt sich positiv auf das Fußgewölbe und die gesamte Haltung aus. Orthopäden berichten immer wieder von Patienten mit Rückenschmerzen, deren Ursache in den Füßen liegt. Barfußlaufen gilt dabei nicht nur in der Wohnung. Auf der Terrasse oder im Garten bekommen die Füße weitere Impulse. Auch Kinderfüße freuen sich über zusätzliche Aktivität. Ein gesundes und lustiges Spiel ist es, das Kinderzimmer mit den Füßen aufzuräumen.


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Shape Up Media: Schutz vor UV-Strahlung

Bei großer Hitze sollte man bei Mannschafts- und Ausdauersportarten Vorsicht walten lassen. Interessanterweise ist es jedoch nicht primär die Temperatur, die unserem Kreislauf im Sommer zu schaffen macht. Vielmehr spielt die direkte Sonneneinstrahlung eine wichtigere Rolle. Deswegen sollte das Training wenn möglich in die frühen Morgen- oder späte Abendstunden verlegt werden, da die UV-Belastung dort geringer ist. Außerdem ist es ratsam, sich beim Training im Sommer eher zu bedecken, als in kurzer Kleidung Sport zu treiben. Dennoch sollte das Outfit luftig sein, um einer Überhitzung vorzubeugen. Eine weitere Möglichkeit für den UV-Schutz ist eine geeignete Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor.


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Shape Up: Je älter desto wichtiger: EMS

Je älter desto wichtiger: EMS

Wenn es überhaupt eine Trainingsform gibt, die für ältere Menschen besonders geeignet ist, dann EMS, die elektrische Muskelstimulation. Immer mehr Wissenschaftler befürworten das Training unter Strom als wirksame Prävention gegen die körperlichen Folgen des Alterns. Die wichtigsten Erkenntnisse der Experten fast die folgende Übersicht zusammen.

Das menschliche Altern ist ein komplexer biologischer Prozess, der umfangreiche Veränderungen im gesamten Körper bewirkt. Muskelschwund ist nur eine Folge dieses natürlichen Alterungsprozesses und geht unter anderem auf eine gestörte Innervierung, also Anregung bzw. Reizung von Gewebe und Organen zurück.

Mit zunehmendem Alter entstehen vermehrt zelluläre Defekte, welche eine Entkopplung zwischen dem Muskelreiz und der tatsächlichen Skelettmuskelbewegung bewirken. Je nach Ausprägungsgrad kann es dadurch zu erheblichen Beeinträchtigungen der bisher regulär durchgeführten Muskelaktivitäten kommen. Aufhalten lässt sich dieser Prozess nicht, jedoch erheblich verlangsamen. Im Folgenden werden die genauen Ursachen und Symptome des Muskelschwundes im Alter, dadurch entstehende Gefahren und vielversprechende Therapieansätze näher beleuchtet.

Muskelschwund im Alter

Das Muskelgewebe bei Erwachsenen kann sich im Regelfall schnell und effizient auf verschiedene körperliche Belastungen einstellen. Mit ihren faserspezifischen Stammzellen zählen Muskelzellen dabei zu den regenerativsten Gewebetypen im menschlichen Körper. Kommt es zu einer mechanischen Schädigung einer Skelettmuskelfaser, beispielsweise durch eine Zerrung, erfolgt durch ein rasches Nachwachsen bzw. eine Vermehrung gesunder Zellen eine schnelle und wirksame Regeneration des betroffenen neuromuskulären Systems.

Im Rahmen der natürlichen Alterungsprozesse im Körper kommt es jedoch generell zu einer verminderten Regenerationsfähigkeit und daraus resultierend auch zu einer Abnahme der Gewebemasse und einer verminderten Kraftentwicklung im betreffenden Muskel. Muskelschwund im Alter wird auch als Sarkopenie bezeichnet und umfasst die Gesamtheit der altersbedingten zellulären und molekularen Veränderungen im neuromuskulären System. Diese Prozesse haben oftmals eine erhebliche Abnahme der Gewebemasse und der Kraftentwicklung in der Skelettmuskulatur zur Folge und führen letztlich zu einer verminderten Mobilität und Lebensqualität.

Ursachen von Muskelschwund

Die Ursachen des Muskelschwundes im Alter und dem altersbedingten Verlust von Muskelgewebe und Muskelkraft sind neben der verminderten Regenerationsfähigkeit auch auf eine Umwandlung der Muskelfasern zurückzuführen. Im menschlichen Körper gibt es verschiedene Skelettmuskelfasertypen: Langsam zuckende ST-Fasern (Typ 1) sind sozusagen Ausdauermuskeln, welche eine mittlere Kraft über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen, wohingegen schnell zuckende FT-Fasern (Typ 2) für die Schnellkraft verantwortlich sind. 

Das Verhältnis zwischen Typ 1 und Typ 2-Fasern ist bei jedem Menschen unterschiedlich. In Sportlerkreisen heißt es immer: Sprinter werden geboren, da sich zwar schnell zuckende Fasern in langsame umwandeln können, umgekehrt funktioniert dieser Prozess jedoch nicht.

Die schnellen Muskelfasern bedürfen eines regelmäßigen Trainings und sind bei Unterbeanspruchung anfälliger für Abschwächung und Verkümmerung als die langsamen Fasern. Dadurch kommt es beim natürlichen Alterungsprozess vorrangig zu einer Abnahme von schnellen Typ 2-Muskelfasern. Das gesamte Skelettmuskelsystem wandelt sich mehr und mehr zu einer Typ 1-Faserstruktur, was sich in einer insgesamt langsamer kontrahierenden Skelettmuskulatur abzeichnet. 

Man kann davon ausgehen, dass bereits eine im Erwachsenenalter andauernde Unterforderung der Skelettmuskulatur zu einer Verkümmerung der schnellen Skelettmuskulatur führt, was wiederum den Grundstock für einen späteren Muskelschwund im Alter bildet.

Der Anstieg an extrazellulären Collagenfibrillen ist ebenfalls als eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses und eine der Ursachen des Muskelschwundes im Alter anzusehen. Im alternden Muskel hat diese Veränderung eine zunehmende Gewebevernarbung zur Folge und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Verlust der Elastizität von Muskelfaserbündeln im fortgeschrittenen Alter. Schreitet der Muskelschwund im Alter bei Männern und Frauen fort, kann dies zu Gebrechlichkeit und erheblichen funktionellen Einschränkungen führen.

Das Muskelschwund-Alter beginnt in den meisten Fällen bei den über 70jährigen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bis zu 50 Prozent der über 75jährigen Symptome des Muskelschwundes im Alter zeigen und von teilweise starkem Muskelabbau betroffen sind. Es zeigt sich dabei, dass Muskelschwund im Alter bei Männern nicht häufiger vorkommt als Muskelschwund im Alter bei Frauen. 
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Sarkopenie (Fachterminus für übermäßigen Muskelschwund) gehört zu denjenigen Beeinträchtigungen im Alter, die Mobilität und Lebensqualität erheblich beeinflussen können. Durch eine fortschreitend verminderte körperliche Aktivität verlieren Betroffene das Vertrauen in die eigene Bewegungs- und Leistungsfähigkeit. Häufige Stürze, Verletzungen, damit einhergehende Schonhaltung und weitere Bewegungseinschränkung verstärken die Problematik noch.

Hinzu kommen Gefäßveränderungen wie Thrombosen, die durch fehlende körperliche Bewegung begünstigt werden. Gerade die Abnahme der motorischen Funktionen und der Verlust der Mobilität führen zu einer generellen altersbedingten Schwächung und oftmals auch Gewichtsabnahme. Hier setzen verschiedene Therapieansätze an, die eine Verbesserung des hochkomplexen Veränderungsprozesses versprechen. Es lassen sich dabei in Abhängigkeit der Therapie große Unterschiede in Bezug auf Beginn, Verlauf und Schwere des Muskelabbaus beziehungsweise des natürlichen Alterns im Allgemeinen beobachten.

Diagnose und Therapieansätze

Der altersbedingte Kraftverlust ist ein komplexer Prozess von Veränderungen in verschiedenen physiologischen Regulationssystemen und bioenergetischen Prozessen. Es lassen sich dabei keine Unterschiede im Auftreten von Muskelschwund im Alter bei Frauen und Männern beobachten. Zur Bestimmung des Schweregrades der Sarkopenie wird in der klinischen Praxis die Ganggeschwindigkeit von Betroffenen gemessen. Weiterhin von Interesse sind im Blutserum oder Urin auftretende Muskelproteine oder Proteinfragmente. Diese Tests haben den Vorteil, dass der Nachweis solcher Biomoleküle relativ einfach und minimal invasiv erfolgen kann. 
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Im Gegensatz dazu ist die Evaluierung von ausschließlich muskel-assoziierten Veränderungen komplizierter und nur mithilfe einer Biopsie möglich. Die wissenschaftliche Forschung benötigt diese Untersuchungen jedoch, um die Auswirkung von medikamentösen Therapien, neuen Trainingsmaßnahmen oder auch einer veränderten Ernährungsweise auf die Verringerung der altersbedingten Muskelschwäche objektiv beobachten und beurteilen zu können.

Diese Ansätze bieten jedoch allenfalls eine sinnvolle Unterstützung des wichtigsten Therapieansatzes: der Bewegung. Ein trainingsbedingter Muskelaufbau und eine stufenweise Steigerung der intramuskulären Koordination sind generell als wichtigste Faktoren für die Gesundheitsförderung bei älteren Menschen anzusehen. Solche Trainingsmaßnahmen können vor allem Ausdauersportarten sein, die in der Gruppe betrieben nicht nur positive Trainingseffekte erzielen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt fördern und einer Vereinsamung von älteren Menschen entgegenwirken. 

Es kann mit kleinen Schritten begonnen werden
Ein täglicher regelmäßiger Spaziergang mit der Nachbarin nach dem Mittagessen, Wassergymnastik im Verein oder Schwimmen. Auch moderates Krafttraining an unterstützenden Geräten ist für viele ältere Menschen eine willkommene Abwechslung. Wichtig ist dabei, dass man eine Trainingsform für sich findet, die sich gut und regelmäßig in den Alltag integrieren lässt. 

Den kleinen Schritten sollten große folgen, um bis ins hohe Alter selbstbestimmt mobil zu bleiben
Als alternative Trainingsansätze lassen sich hier die externe Elektrostimulationstherapie und ein Vibrationstraining zum Muskelaufbau nennen. Eine gezielte proteinreiche Ernährung, gegebenenfalls mit Anreicherung bestimmter Aminosäuren und die Verwendung von kalorienreicher Flüssignahrung zur Verhinderung von übermäßigem Gewichtsverlust unterstützen dabei den Trainingseffekt. Aber auch hier gilt: Der Genuss darf bei all dem nicht fehlen.


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Shape Up: Sport bei steigenden Temperaturen

Im Sommer möchten wir besonders gut aussehen. Der Winterpulli hatte die Makel kaschiert und das T-Shirt oder die kurze Hose lassen jetzt wieder mehr Blicke auf den Körper zu. Sport ist eine Möglichkeit um Geist und Körper aufzuhübschen.

Sport tut der Haut gut
Die Haut ist in einem stetigen Erneuerungsprozess. Circa alle vier Wochen haben sich die Hautzellen erneuert. Das Ergebnis ist eine strahlendere Haut und ein frisches Aussehen. Durch Sport kann der Erneuerungsvorgang unterstützt werden. Durch regelmäßige Bewegung wird das kardio-pulmonale System angetrieben und die verbesserte Blutzirkulation sorgt zum Beispiel für eines bessere Sauerstoffversorgung. Die Zellerneuerung wird unterstützt oder gar beschleunigt.

Sport tut der Seele gut
Durch das gezielte Training wird das Bindegewebe gestärkt und die Muskeln definiert. Die straffen Körperformen spiegeln sich auch in der Eigen- und Fremdwahrnehmung wider. Wir fühlen uns stärker und strahlen die Power auch in unserem Umfeld aus. Der Frühling und Sommer ist also der perfekte Zeitpunkt, um Sport zu treiben. Und das geht auch vor der Studiotür. Viele Fitnessstudios bieten Outdoorkurse an. Einiges sollten Sie dabei beachten.

Sonnenschutz
Die Sonne wird stärker und unsere Haut mobilisiert ihr natürliches Schutzschild. Die Melaninproduktion wird angekurbelt, das Ergebnis ist eine gebräunte Haut. Dieser dunklere Hautton schützt vor den UV-Strahlen des Sonnenlichts und beugt einer Zellschädigung durch Radikale vor. Wer draußen Sport treibt, sollte trotz der natürlicher Schutzfunktion dennoch eine leichte Sonnencreme benutzen.
Für ein lockeres Workout eignet sich eine reguläre Sonnencreme. Wer intensive Sporteinheiten vorzieht setzt auf spezielle Sonnencremes, zum Beispiel für Läufer. Sport-Sonnenschutzcremes bilden keinen unangenehmen Film und Schwitzen ist damit kein Problem. Neben der klassischen Sonnenmilch sind Gels und Sprays eine Alternative.

Kleidung
Funktionsbekleidung ist immer erste Wahl. Sie nimmt den Schweiß auf und lässt gleichzeitig kühle Luft an die Haut. Baumwolle ist nicht so atmungsaktiv und fühlt sich im Laufe der Sporteinheit unangenehm an. Kommt noch ein frischer Wind hinzu, ist die Erkältung fast schon vorprogrammiert.

Auch wichtig: Augenschutz nicht vergessen! Eine spezielle Sonnenbrille für den Sport sitzt stabil und behindert nicht bei den Übungsausführungen.

Limits
Temperaturen über 24 Grad belasten das Immunssystem zusätzlich. Bei Hitze schlägt das Herz wesentlich schneller- teilweise sind das bis zu 20 Schlänge mehr pro Minute. Deshalb ist es wichtig auf die eigenen Grenzen zu achten. Insbesondere bei extremen Belastungen wie beispielsweise einem Intensivtraining. Starten Sie moderat und hinten raus können Sie gegenenfalls nochmal anziehen. Spätestens wenn Muskelkrämpfe oder Schwindel auftreten ist es Zeit, das Training zu unterbrechen.

Getränke
Häufig kommt die Flüssigkeitszufuhr zu kurz und nach dem Training ist es eigentlich schon zu spät. Gerade bei Outdooraktivitäten ist die Wasserflasche obligatorisch. Ein gewissenhafter Trainer wird explizite Trinkpausen einbauen und diese sollten auch genutzt werden. Durch das Schwitzen verliert der Körper Mineralien, welche durch Getränke wieder aufgefüllt werden können. Isotonische Getränke enthalten zum Beispiel Natrium, die den Salzverlust durch das Schwitzen ausgleichen. Wer Kalorien
zählt sollte beim Kauf von speziellen Sportgetränke die Augenoffen halten und auf die Kalorienangabe achten. Eine eigens gemischtes Saftschorle ist manchmal die kalorienärmere Variante. Im Verhältnis bietet sich ein Drittel Saft und zwei Drittel Mineralwasser mit wenig Kohlensäure an.

Extrem kühle Getränke sind während des Sports und auch direkt danach nicht zu empfehlen. Die Temperaturdifferenz zwischen „Eiswasser“ und der Betriebstemperatur des aktiven Körpers sind zu hoch. Ein leicht gekühltes Getränk ist in Ordnung.

Natur
Allergiker sollten vor dem Sport den Pollenkalender oder das Wetterradar prüfen. Damit ist schon ein großer Schritt getan. Sind die auslösenden Pollen unterwegs, ist das Indoortraining zu bevorzugen. Bitte setzen Sie nicht einfach ihr Antihistaminmedikamente hoch und quälen sich durch den Sportkurs oder ähnliches. Das macht dann weder Ihnen Spaß, noch tun sie damit ihrem Körper einen gefallen.
Was aber tun, wenn der Lieblingskurs nach draußen verlegt wird? Sprechen Sie die Kursleitung doch einfach mal darauf an. Oft ist ein Kurs mehrmals die Woche. Bestimmt kommt man Ihnen entgegen und bietet den Kurs an einem fixen Wochentag indoor an. Eine weitere Möglichkeit ist der Gang zum Arzt. Inzwischen gibt es Medikamente, die den Körper weniger belasten und auch sportkompatibel sind. Eine Umstellung des Antihistamins kann eine Alternative sein.

SOS Wespenstich
Schweiß lockt die Bienen und Wespen an. Meist werden die Insekten nicht wahrgenommen. Die Bewegungen beim Sport reizen das Tier zusätzlich und plötzlich schmerzt es. Die Wespe oder Biene hat zugestochen. Auf keinen Fall sollte einfach weiter trainiert werden. Prüfen Sie ob der Stick überproportional anschwillt. Rund drei Millionen Deutsche reagieren allergisch und viele wissen von ihrer Überempfindlichkeit nichts – bis etwas passiert ist. Eine enorme Schwellung und eine intensive Rötung sind zwei Hinweise auf eine allergische Reaktion. Sollten Sie ähnliches bemerken, informieren Sie sofort einen Arzt.

Duschen
Nach dem Sport sollten Sie nicht sofort unter die Dusche springen. Der Körper schwitzt noch nach und muss sich erst einmal akklimatisieren. Die Phase des Nachschwitzens dauert etwa zehn Minuten an. Wer vorher duscht, schwitzt im Zweifelsfall danach noch mehr. Daher gönnen Sie sich eine kurze Pause und gehen anschließend unter die Dusche.

Warmduscher sollten trotz Vorliebe auf hohe Temperaturen verzichten. Umso wärmer das Wasser, umso mehr wird der natürliche Schutzmantel der Haut belastet: Lipide werden weggeduscht und das Ergebnis ist eine trockene Haut. Wer dennoch relativ heiß duschen möchte, sollte zumindest auf die Dauer achten und das Duschen kurz halten.

Kaltes Duschen ist hingegen förderlich. Die niedrige Temperatur hat einen Einfluss auf die Venen. Diese ziehen sich zusammen und das wiederrum hat einen positiven Effekt auf das Bindegewebe und beugt Krampfadern vor.

Essen
Nach dem Sport freut sich der Körper über ein Stück kühle Wassermelone oder Erdbeeren. Beides liefert Flüssigkeit und liegt nicht schwer im Magen. Das gibt einen zusätzlichen Frischekick und schmeckt lecker. Eine weitere gesunde Alternative ist die Mango. Auch Sie hat einen hohen Wasseranteil und besitzt zudem noch viel Vitamin C. 


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