Figurmacher Tipps®: Richtig einkaufen gehen

Richtig einkaufen gehen 

Man sollte nicht erst Nahrungsmittel einkaufen gehen, wenn man sie dringend braucht. Das ist wie danach zu fragen, dass der Ernährungsplan scheitert. Nachfolgend vier Tipps, wie der nächste Einkauf ein Erfolg wird.

1. Gehe nie hungrig einkaufen! Hungrig einkaufen zu gehen verleitet viele Menschen dazu, Dinge in den Einkaufswagen zu legen, die ihrer Gesundheit oder ihrem Ziel, Körperfett zu verlieren, nicht zuträglich sind. Die sogenannte „Quengelware“ an den Kassen der Supermärkte ist beispielsweise durchaus nicht nur für quengelnde Kinder gedacht. Die Süßigkeiten, Alkohol und Zigaretten machen bei nur ca. 1 % Fläche ca. 8 % Umsatz der Supermärkte aus. Schnell wird man hier dann doch noch schwach, obwohl man es vorher geschafft hat nur die geplanten Dinge einzupacken. Spätestens beim Bäcker, der oft ebenfalls strategisch direkt hinter der Kasse/ vor dem Ausgang positioniert ist, können hungrige Menschen trotz gegenteiliger Vorsätze oftmals nicht mehr widerstehen. 

2. Kaufe richtige Nahrungsmittel und nicht nur Essen, denn diese wird dich nicht nur überleben lassen, sondern dir Energie geben und dich weniger wahrscheinlich dick machen. Richtige Nahrung bedeutet: Fleisch und Fisch von guter Qualität, Gemüse und Obst in allen möglichen Farben (aber nicht als Obstsäfte), Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen, Nüsse, Samen und unverarbeitete Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Reis. Im Prinzip alles, wo außer dem Nahrungsmittel keine weiteren Zutaten auf der Verpackung stehen – falls das Nahrungsmittel überhaupt eine Verpackung benötigt. Diese sollten den Großteil deines Einkaufes ausmachen. Ausnahmen sollten Ausnahmen bleiben.

3. Mache eine Einkaufsliste. Kaufe nur die Dinge die auf der Liste stehen und gehe wieder. Einige Supermärkte bieten mittlerweile online Warenkörbe an, wo man sich alles zusammenstellen, packen lassen und bezahlen kann und dann die Ware nur noch abholen muss. Der Warenkorb vom letzten Einkauf kann einfach erneut bestellt oder ergänzt/ modifiziert werden. Dies spart zusätzlich Zeit.

4. Analysiere deine Schwächen und triff erwachsene Entscheidungen. Wenn du beispielsweise immer abends zur Schokolade greifst oder die Chipstüte leerst – warum kaufst du dann weiterhin Schokolade und Chips? Wenn du weißt, dass du nicht aufhören kannst zu essen, wenn es Nudeln gibt – warum kaufst du dann weiterhin Nudeln? 

Probiere diese Tipps aus, um zukünftig weniger Versuchungen ausgesetzt zu sein und dich nicht selbst zu sabotieren. 


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Shape Up: Mit Training gegen den Heuschnupfen

Mit Training gegen den Heuschnupfen

Wenn die ersten Bäume sprießen, beginnt für viele Allergiker die Leidenszeit. Und sie verzichten dann auf vieles – auch auf Sport und Training. Doch genau das ist falsch, weiß der Sport-Mediziner Dr. Robert Magerie. Gerade das regelmäßige Training, bevorzugt im Studio, kann die Leiden lindern.

Viele Asthmatiker oder Heuschnupfen-geplagte trauen sich nicht ins Fitnessstudio. Zu Unrecht?
Regelmäßige Bewegung ist für alle Menschen elementarer Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Allergiker und Asthmatiker sind davon nicht auszuschließen.Gerade Pollenallergiker können davon profitieren, ihren Sport in allergenarmer Umgebung auszuüben. Sport in geschlossenen Räumen, im Fitnessstudio kann eine sinnvolle Alternative sein. Die kalten Temperaturen im Winter und die kühle Außenluft als möglicher Auslöser von asthmatischen Beschwerden sind weitere Argumente für den Indoorsport.

Auf was sollten Asthmatiker oder Pollen-Allergiker achten?
Akute Atemnotanfälle unter Belastung sollten vermieden werden. Dies gelingt durch eine sorgfältige Erwärmung zu Trainingsbeginn und eine schrittweise Steigerung der Intensität. Eine gute körperliche Fitness kann vor Atemnot schützen und die Lungenfunktion verbessern. Häufig beobachten wir, dass sich allergische Symptome durch regelmäßiges Training bessern.

Welche Trainingsangebote sollten sie eher nicht annehmen?
Das ist individuell sehr unterschiedlich. So sind viele Asthmatiker in den verschiedensten Leistungssportarten sehr erfolgreich. Grundsätzlich sollte man vor allem auch bei Kindern mit asthmatischen Beschwerden die sportliche Betätigung nicht einschränken. Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen können allgemein empfohlen werden. Zusätzlich empfiehlt sich ein regelmäßiges Kraft- und Beweglichkeitstraining. Intensive Intervallbelastungen ohne vorherige Erwärmung können problematisch sein. Mit einer ausreichenden Vorbereitung, Erwärmung und einer Bedarfsmedikation (z. B. Salbutamol-Spray) können Asthmatiker und Allergiker nahezu uneingeschränkt Sport treiben.

Viele Studios filtern ihre Luft mit Klimaanlagen. Könnte das problematisch für Asthmatiker sein?
Die gereinigte, allergenarme Luft in den Fitnessstudios kann insbesondere für Allergiker von Vorteil sein.

Sollte sich der Asthmatiker oder Pollen-Allergiker vor dem Gang ins Fitnessstudio medizinisch beraten lassen?
Eine sportmedizinische Untersuchung zur Beurteilung der individuellen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit kann für alle Neu- und Wiedereinsteiger empfohlen werden. Im Idealfall erhält der Patient hierbei auch wertvolle Tipps für sein individuelles Training.


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Shape Up: Energie kommt, Cellulite geht – Wie das Zuckerfrei-Experiment gelingt

Wer sich zuckerfrei ernähren will oder zumindest mal eine Challenge wagen möchte, muss vor allem gut organisiert sein. Fallen lauern nämlich überall und die gilt es, zu entlarven und auszutricksen. Hat man die Zuckerindustrie und das eigene Hirn durchschaut, gelingt das Experiment erstaunlich gut, macht vielleicht sogar Spaß und bringt hervorragende Ergebnisse.

Zuckerfrei
Das ist gerade in aller Munde. Kein Wunder. Die Ergebnisse der zuckerfreien Ernährung oder einer Zuckerfrei-Challenge von mehreren Wochen sind ja auch gigantisch: Gewichtabnahme, bessere Haut, mehr Energie. Es klingt sehr verlockend. Weil unsere Geschmacksnerven aber von klein auf – das fängt schon beim Geschmack von Muttermilch an – auf süß getrimmt werden, ist es gar nicht leicht für uns auf Zuckerhaltiges zu verzichten.

Wer sich an das Experiment wagen will, braucht zunächst eins: Zeit beim Einkaufen. Denn Zucker versteckt sich überall. Im Müsli und im Joghurt, in rein pflanzlichen Milchalternativen, in Fertigsaucen oder Ketchup, sauren Gurken und so weiter. Also heißt Schritt eins: ab in einen gut bestückten Bioladen und genug Zeit mitbringen, um alle Produkte auf ihre Inhaltsstoffe hin unter die Lupe zu nehmen. Zuvor sollte die Überlegung gemacht werden, was zuckerfrei für einen selbst eigentlich bedeutet. Heißt zuckerfrei, auf Produkte mit industriellem Zucker zu verzichten oder heißt es auch auf Kohlenhydrate wie Weizenprodukte zu verzichten? Heißt zuckerfrei auch, dass Obst, Trockenfrüchte, Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup auf der roten Liste stehen?

Meide -it und -ose
Fragt man Ernährungsexpertin und Ökotrophologin Dr. Brigitte Bäuerlein empfiehlt sie, zunächst einmal darauf zu achten, industriellen Zucker und Süßungsmittel wegzulassen. Zu den Süßungsmittel zählt sie Honig, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, aber auch Süßstoffe, Stevia und Xylit. „Grundsätzlich sollten wir darauf achten, alles zu meiden, was auf den Inhaltsstoffen mit der Endung -ose oder -it gekennzeichnet ist“, sagte Bäuerlein. Die Schwierigkeit dabei: Es gibt fast 70 Begriffe für Zucker. Deswegen ist es so wichtig, sich beim Einkaufen die Zeit zu nehmen, genau darauf zu achten, was wo drin ist. Obst und Trockenfrüchte empfiehlt Bäuerlein weiterhin. „Der Zucker in Früchten ist nichts Schlechtes, weil wir ihn im Verbund mit Ballaststoffen zu uns nehmen. Dadurch sickert er ganz langsam in unser Blut und zusätzlich nehmen wir Mineralstoffe und Vitamine auf.“ Und sie gibt gleich auch grünes Licht für Datteln, die ein beispielsweise ein super Zuckerersatz beim Backen sind.

Am Anfang empfiehlt es sich aber tatsächlich auch auf die sehr süßen Trockenfrüchte zu verzichten. Zum einen, um die Geschmacksnerven noch mal auf natürliche Süße zu schulen, zum anderen, weil Zucker wirklich süchtig machen kann. Wer süchtig ist, muss auf Trigger verzichten und Trigger können sogar Pasta oder weizenhaltige Produkte sein. Dann ist es sogar ratsam auch ganz auf Fructose zu verzichten, das bedeutet kein Obst! Zumindest für sechs Wochen. So lange brauch der Körper dann zum Entgiften und der Kopf zum Neuprogrammieren. Marion Selzer hat den Blog inspiriert-sein.de gegründet. Sie ist Ernährungs- und psychologische Beraterin. Die diplomierte Juristin hat acht Monate auf Zucker verzichtet, sie mied sogar stärkehaltige Produkte. „Weil ich tatsächlich zuckersüchtig war. Ich musste einen richtigen Entzug machen.“ Wer wirklich zuckersüchtig ist, muss sehr konsequent sein. Aber auch dann gilt: Nach einer gewissen Zeit muss man nicht mehr so streng mit sich selbst sein.

Motiviert bleiben
Ist die Entscheidung für eine Zuckerfrei-Challenge gefallen, gilt es zunächst einmal, dies wirklich als Experiment zu sehen. Was passiert denn wirklich mit meinem Körper, wenn ich auf Zucker verzichte? Wie geht es mir nach Tag 1, Tag 2, …? Das ist nämlich spannend und wirklich interessant. Es macht sogar Sinn, möglichst vielen Leuten vom Experiment zu erzählen. Nicht etwa, um als Moralapostel abgestempelt zu werden, sondern um es sich selbst leichter zu machen, bei seinem Vorhaben zu bleiben. Denn vor den anderen zugeben zu müssen, dass man nicht am Ball bleiben konnte, will ja niemand.

Schlechte Gewohnheiten ersetzen, nicht abschaffen
Um nicht selbst ständig in die Zuckerfalle zu treten, muss – neben dem gut organisierten Einkauf – die schlechte Gewohnheit durch eine gute ersetzt werden. Beispielsweise: Statt beim Fernsehen zu Schokolade oder Chips (im Übrigen auch zuckerhaltig!) zu greifen, Nüsse knabbern. So muss eine Gewohnheit nicht ganz abgeschafft werden, sondern einfach ersetzt werden. Es ist wichtig, dass man solche Alternativen zuhause hat. Wichtig ist es auch, für unterwegs gewappnet zu sein. Denn während sich die Kollegen genüsslich Berliner und Latte Macchiato reinschieben, knabbert man selbst an den gesunden Alternativen und muss nicht dumm aus der Wäsche gucken, während die anderen Schlemmen.

Zuckerfrei heißt übrigens nicht, dass die Nahrungszunahme nun trist und langweilig abläuft. Im Gegenteil. Weil wir unsere Geschmacksnerven neu ausrichten, merken wir plötzlich, wie süß eine Karotte schmecken kann. Energy Balls (auch davon findet man Unmengen verschiedener Rezepte im Netz) sind nicht nur tolle Alternative für ungesunde Naschereien sondern stecken auch voll guter Nährstoffe. Müsliriegel lassen sich super selber machen. Am besten am Wochenende und auf Vorrat. Das gilt auch für das Kochen. Meal-Prep heißt hier das Zauberwort, das künftig zu unserem besten Freund werden muss. Vorkochen spart im Alltag Zeit und ist beim Zuckerfrei-Experiment ein Muss. Restaurants sind kaum eine Alternative, denn dort ist der Zuckerfrei-Trend leider noch nicht angekommen. Am besten plant man den ersten großen Einkauf an einem Samstag und kocht dann am Sonntag fleißig vor. Vielleicht hört sich das alles nach unfassbarem Aufwand an – ist es aber nicht. Kochen kann schnell zur Gewohnheit werden und gesunde Ernährung zur Sucht. Wie schön es sein kann, auf sich selbst zu achten, den eigenen Körper nur mit dem Besten zu versorgen, das merkt man bei diesem Experiment schnell.


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