ShapeUp: Du bist was du isst – glücklich oder depressiv

Du bist was du isst – glücklich oder depressiv

Was haben Fitness mit Futter und Krankheit mit Kost zu tun? Alles! Erst mit der richtigen Ernährung führt regelmäßiges Training zur gewünschten Fitness. Und mit der falschen Ernährung essen sich Menschen hierzulande dick und krank. Dabei predigte schon Hippokrates, der Begründer der Medizin als Wissenschaft: Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein! Dass dieses Rezept auch gegen eine der jetzt besonders aktuellen Volkskrankheiten – die Depression – wirkt, gehört zu den neueren Erkenntnisse: Iss dich glücklich!

Es ist wissenschaftlich belegt, dass ein Zusammenhang zwischen einem Nährstoffmangel und dem Ausbruch einer Depression besteht. Personen, die sich überwiegend von Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Fisch und Fleisch ernähren, entwickeln seltener Depressionen und Angstzustände, als Personen, die sich hauptsächlich von verarbeiteten sowie frittierten Lebensmitteln, Weißmehl, Zucker und Bier ernähren.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass Veränderungen von Hirnbotenstoffen die Entstehung von Depressionen bewirken. Dabei scheinen bestimmte Neurotransmitter wie beispielsweise Serotonin, Dopamin und Noradrenalin aus ihrem Gleichgewicht zu geraten. Insbesondere bei einem Mangel an Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, kann eine Depression ausgelöst werden.

Dass Schokolade und Bananen durch ihren Serotoningehalt stimmungsaufhellend wirken können, ist dem Einen oder Anderen sicher bereits bekannt. Es gibt jedoch eine ganze Reihe weiterer Nährstoffe, die zur Vorbeugung des Moodblues beitragen. Zum Beispiel:

Vitamin D

Das sogenannte Sonnenvitamin findet sich in bedeutenden Mengen in fettem Seefisch, Lebertran, Avocados, Eiern und Champignons.

Omega-3-Fettsäuren

Besonders viel Omega-3 liefern fetter Seefisch, Walnüsse, Chiasamen, Leinöl sowie Rapsöl. Die pflanzlichen Formen können indes vom menschlichen Organismus nicht gut verwertet werden.

B-Vitamine und Folsäure

Vitamine der B-Gruppe sind wichtig für die Funktion von Gehirn und Nerven. Besonders hohe Konzentrationen an B-Vitaminen finden sich in Leber, Fleisch, Kombucha, Vollkorngetreide, Nüssen, Hülsenfrüchten, Eiern, Milchprodukten und Pilzen.

Zink

Zink wird zur Produktion und Funktion von Neurotransmittern benötigt. Zu den nennenswerten Lieferanten in der Nahrung zählen Rindfleisch, Garnelen und Austern, Vollkornprodukte, Emmentaler, Walnüsse sowie Sonnenblumenkerne.

Magnesium

Als magnesiumreich gelten grüne Gemüsesorten, Nüsse, Vollkornprodukte, Vollkorn- und Naturreis, Haferflocken, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne, Bohnen sowie Erbsen.

Selen

Selen ist ein wichtiges Spurenelement für den Hirnstoffwechsel. Besonders viel Selen ist in Paranüssen enthalten. Sie sind wahre Selenbomben. Das Spurenelement findet sich zudem in Fisch, Fleisch, Milch, Kokosnüssen, Pistazien, Sesam, Getreide und Gemüse.
Zu den natürlichen Anti-Depressiva gehören auch Eisen und die Aminosäure Tryptophan. Man muss also keine chemischen Aufheller schlucken. Es gibt genug natürliche Glücklichmacher. Bewegung gehört übrigens auch dazu.

Weitere Informationen zu Anti-Depri-Food finden Sie in der November/Dezember-Ausgabe von shape UP, dem Magazin der Fitness-Studios. Jetzt in Ihrem Studio oder unter www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html

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